B2B-Trends 2023: Was ist wichtig für Vertrieb und Marketing?

Welche B2B-Trends für Vertrieb und Marketing können Unternehmen für das laufende Jahr 2023 erwarten? Wo werden sich Chancen und Möglichkeiten ergeben und wo stehen neue Herausforderungen an?

Wir haben für Sie einige B2B-Trends, die wir von der beDirect für wichtig erachten, in diesem Artikel zusammengefasst. Dieser Überblick ermöglicht es Ihnen, Ihre Aktivitäten mit den B2B-Trends abzugleichen und abzuwägen, welche Maßnahmen für Ihre Zielgruppe relevant und wirtschaftlich sind.

1. Aufbau von wertvollen Beziehungen über Social-Media

Das Social-Media-Marketing hat in den letzten Jahren auch im B2B-Segment erheblich an Bedeutung gewonnen. Viele Unternehmen werden verstärkt auf eine Verbesserung und Pflege der eigenen Community achten und ihre Belegschaft in Form von Employee Advocacy mit in die Maßnahmen einbeziehen. Das heißt, Mitarbeitende werden zu Markenbotschaftern und verbreiten ausgewählte Informationen im Namen des Arbeitgebers in ihren eigenen Netzwerken. Dabei spielt auch die Qualität der Inhalte eine immer größere Rolle: Storytelling, saisonaler oder personalisierter Content sind hierfür das geeignete Werkzeug.

So lassen sich nicht nur neue Vertriebskanäle eröffnen, sondern die Kundenbindung an das eigene Unternehmen wird gestärkt. Denn Kaufentscheidungen werden vermehrt durch soziale Medien beeinflusst und sogar ausgelöst. Das Potenzial von Social-Media in einer sich immer weiter öffnenden und bequemer werdenden Welt ist nicht von der Hand zu weisen. Daher muss eine passende und zielführende Social-Media-Marketingstrategie definiert werden, um so Interessent und Interessentinnen auf den diversen Plattformen anzusprechen und für sich zu gewinnen. 2023 stellt diesbezüglich neue Maßstäbe – die Stärkung der Community, Aufbau von echten Beziehungen anstelle von generischen Posts bilden die Grundlage für kundenzentrierten Austausch.

2. Online-Marketing zur Leadgenerierung und Steigerung der Markenbekanntheit

Trotz einer drohenden Rezession starten viele B2B-Unternehmen äußerst positiv ins neue Jahr. Laut einer Umfrage von eMinded unter B2B-Unternehmen planen die wenigsten Betriebe eine Reduktion ihres Online-Marketing-Budgets ein. Ganz im Gegenteil zeigt sich, dass immer mehr Unternehmen verstärkt in digitale Marketingmaßnahmen investieren wollen, da hier die größten Erfolge zu erreichen sind. Oberste Ziele im Online-Marketing bleiben auch 2023 die Gewinnung von Leads und eine Steigerung der Markenbekanntheit.

Vor allem durch mehrwertigen und zielgruppenorientierten Content können potenzielle Leads generiert und vermehrtes Interesse und Aufmerksamkeit geweckt werden. Mit der Einbettung von Call-to-actions (CTAs) in Blogbeiträgen kann eine Interaktion zwischen Interessent bzw. Interessentin und Unternehmen erreicht werden. CTAs können Whitepaper, die Buchung eines Beratungsgesprächs oder der Download weiterführender Informationen sein. Das Hauptziel ist es, mittels eines CTAs die Kundschaft zu einer bestimmten Handlung zu bewegen.

Social-Media-Kampagnen können ebenfalls hilfreich sein, um plattformübergreifend die gewünschte Zielgruppe zu erreichen, für sich zu gewinnen und sein Unternehmen oder Dienstleistung online weitreichend zu bewerben. Hier spielt ebenfalls ein gut platzierter CTA eine wichtige Rolle, um eine Interaktion zu erzielen und Leads zu generieren.

3. Personalisierung durch Marketing Automation

Während Marketing Automation bereits seit einigen Jahren im Fokus steht, wenden sich die Marketingtrends 2023 vor allem einer noch stärkeren Personalisierung zu. Durch die Automatisierung von Online-Marketing-Maßnahmen können Arbeitsprozesse effizienter ablaufen. Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in Marketing- und Vertriebsabteilungen werden effektiv unterstützt und entlastet. Zudem werden Fehlerquellen minimiert und die Kundengewinnung- und pflege optimiert.

B2B-Trends in Vertrieb und Marketing für 2023 zeigen deutlich, dass Unternehmen ihr Gegenüber noch viel stärker in den Fokus nehmen werden. Das bedeutet im B2B-Vertrieb vor allem auch eine klare Fokussierung auf hochwertige Zieldaten und somit gezielte Ansprachen. Dabei kommt die oben genannte Personalisierung zum Einsatz, indem vorhandene Daten über den Kontakt genutzt werden, um individuell passende Inhalte bereitzustellen. Beispiele hierfür sind z. B. eine personalisierte Anrede, branchen- und interessensspezifische Inhalte sowie passgenaue Dienstleistungsempfehlungen in E-Mails und auf der Webseite.

4. Wirtschaftliche Notwendigkeiten sorgen für Umschwung im Channel-Marketing

Das Channel-Marketing gehörte für lange Zeit zu den Erfolgstreibern in vielen Branchen. Das Ziel ist es, die gewünschte Zielgruppe anzusprechen und zu erreichen. Dies kann online oder offline umgesetzt werden, zum Beispiel über soziale Medien, Blogbeiträge, Plakate oder den Online-Shop. Jedoch führten die wirtschaftlichen Herausforderungen der letzten Jahre in vielen Branchen zu einer Abkehr dieser Marketingstrategie. Dabei handelt es sich nicht zwingend um eine dauerhafte Verabschiedung vom Channel-Marketing, sondern eher um eine Priorisierung.

Viele Unternehmen werden ihre Channel-Marketing-Funktionen im Verlauf des nächsten Jahres oder auch der nächsten Jahre verändern, erweitern und neu aufstellen. Dies liegt unter anderem auch daran, dass der Fokus sich viel stärker auf die Kundenzufriedenheit verschiebt. Vor allem das Post-Sale-Segment, also der Service nach dem Kauf eines Produkts oder einer Dienstleistung, wird wohl mehr in den Fokus rücken und Unternehmen vor neue Herausforderungen wie der optimalen Kundenpflege stellen. Insbesondere in traditionellen Branchen abseits des Online-Verkaufs müssen die dafür notwendigen personellen und logistischen Ressourcen in den verschiedenen Vertriebsregionen erst geschaffen und aufgebaut werden.

5. Hochwertige Datensätze wichtiger denn je

Stetig und insbesondere in Anbetracht der aktuellen wirtschaftlichen Lage muss der Dialog mit potenziellen Kunden und Kundinnen so erfolgreich wie möglich und zielsicher gestaltet werden. Unternehmen können es sich schlichtweg nicht leisten, mit schlechten oder veralteten Datensätzen zu arbeiten und dabei Zeit und Geld zu verlieren. Hochwertige Datensätze mit gesicherten und geprüften Kontaktdaten sind hier die Lösung.

Die B2B-Trends 2023 setzen, wie bereits ausgeführt, auf eine direkte Ansprache der Kundschaft. Daher müssen die vorhandenen Daten so genau und präzise wie nur möglich sein. Hier kann sich der Kauf von B2B-Marketingadressen auszahlen. Die entsprechenden Dienstleister stellen Ihnen aktuelle, bonitätsgeprüfte und wirtschaftsaktive B2B-Adressen zur Verfügung, die Sie passend zu Ihren Bedürfnissen segmentieren können. Dazu gehören klassische Segmentierungskriterien wie Branche, Firmengröße und Region (B2B-Adressen und internationale B2B-Adressen), aber auch die Adressausgabe anhand Schlag- und Stichwörtern ist möglich (B2B-Leads).

 

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Es besteht weiterhin die Möglichkeit, Neukundenpotenzial auf der Grundlage von bestehender Kundschaft zu gewinnen. Auch hier führen Dienstleister die dafür notwendige Analyse durch und filtern die verwandten Zielgruppen heraus.

Mit einem Dienstleister wie beispielsweise der beDirect, dessen Kernkompetenz B2B-Adressen sind, profitieren Sie mit Ihrem Unternehmen direkt von der Qualität der Kontakte und der spezifizierten Auswahlmöglichkeit bei Ihren Adressen. Dies mündet in einer höheren Chance auf qualifizierte Leads. Neukunden und Neukundinnen lassen sich so effektiver gewinnen – offline wie auch online.

Unternehmen, die den Qualitätsstandard Ihrer Datenbank dauerhaft sichern möchten, setzen auf eine Direktanbindung an eine Adressdatenbank. Eine weitere gangbare Lösung ist für viele eine Webapplikation. Wie auch immer hier die Entscheidung ausfällt – die Vorteile liegen auf der Hand: jederzeit korrekte und aktuelle Kundendaten inklusive Selektion von Neupotenzialen (Integrationslösung).

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Fazit: Die B2B-Trends 2023 sprechen eine deutliche Sprache

Wenn man sich die B2B-Trends anschaut, wird einem schnell klar, dass auch im Jahr 2023 die meisten Unternehmen mit schwierigen Zeiten rechnen. Viele Unternehmen werden nach neuen oder besseren Dienstleistenden suchen, was den B2B-Markt deutlich spannender gestalten kann. Wer sich passend positioniert und die wichtigen Akteure proaktiv anspricht, kann sich erhebliche Vorteile verschaffen. Dafür bieten die B2B-Tends 2023 geeignete Werkzeuge:

  1. Social Media
    • Community Pflege
    • Employee Advocacy
    • Storytelling
    • Saisonaler und personalisierter Content
  2. Leadgenerierung und Markenbekanntheit online
    • Mehrwertige, zielgruppenorientierte Inhalte
    • Gezielte Call-to-Actions
    • Social Media Kampagnen
  3. Personalisierung
    • Einsatz von Marketing Automation
    • Hochwertige Kontaktdaten
    • Branchen- und interessensspezifische Inhalte und Empfehlungen
  4. Priorisierung im Channel Marketing
    • Fokus auf Kundenzufriedenheit
    • Post-Sale-Engagement
    • Kundenpflege
  5. Hochwertige Kundendaten
    • Gesicherte, geprüfte und aktuelle Kontaktdaten
    • Qualifizierte B2B-Marketingadressen zur Neukundengewinnung
    • CRM mit Datenintegration

Weitere Informationen:

Absatzwirtschaft: Das sind die Trends im B2B-Online-Marketing
pipedrive: 7 Tipps und Trends für B2B-Sales in 2023
forrester: Prognosen 2023: B2B Marketing
OMR Reviews: Marketing-Trends
Online Marketing: Social-Media-Entwicklungen

Inhaltsverzeichnis

Autor Michael Färbinger

Senior Key Account Manager

Meine Kunden optimieren Ihre Vertriebs-, Dialog- und Marketingkampagnen mit präzisen B2B-Zielgruppenselektionen, Markt- und Datenbankanalysen. 

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