Printmailings exklusiv einsetzen: 5 Tipps für den Erfolg

Ist das klassisch gedruckte Printmailing ein Relikt aus vergangenen Tagen? Gerade in der Welt des Online-Marketings herrscht die Ansicht, digitale Werbung sei preiswerter, effizienter und ließe sich besser gestalten. Aber bei Druck und Design von Printmailings ist die Zeit nicht stehen geblieben. Flyer, Prospekte und Kataloge können gegenüber ihren digitalen Entsprechungen sogar handfeste Vorteile aufweisen. Welche das sind und worauf Sie bei Printmailings unbedingt achten sollten, verraten wir Ihnen im Folgenden!

Printmailings: Altbacken oder auffällig?

Die heute verwendete Drucktechnik ist moderner denn je und ermöglicht eine Vielfalt an Handlungsoptionen. Ob Flyer, Prospekte oder umfangreiche Versandkataloge, sowohl das Design als auch die Stückzahl lassen sich ganz den individuellen Wünschen des Werbetreibenden anpassen. Aber ausgerechnet die digitale Welt mit ihren zahllosen Möglichkeiten ist es, die dem klassischen Printmailing einen Vorteil beschert hat: Es fällt auf.

Information Overload

Sei es über PC, Laptop, Tablet oder Smartphone – Informationen und vor allem Werbung erreichen uns tagtäglich in großer Menge. Aus gutem Grund spricht man hier von einem digitalen „Information Overload“. Werbung ist im Internet mittlerweile so allgegenwärtig, dass sie kaum mehr auffällt, meist beiseitegeschoben oder weggeklickt wird. Und das oftmals völlig unabhängig davon, ob deren Inhalt für den Nutzer interessant ist oder nicht. Da mag es auch nicht weiter verwundern, wenn der gute alte Briefkasten wieder in den Mittelpunkt rückt.

Was in Form von einem Printmailing und damit nicht aus der digitalen Sphäre zu einem getragen wurde, wirkt „echt“, lässt sich haptisch wahrnehmen und darüber hinaus auch nicht einfach wegklicken. Handelt es sich dabei um ein hochwertiges und geschmackvoll gestaltetes Druckerzeugnis, erweckt es die Neugier im Adressaten.

Printmailings und seine Wirkung auf die Zielgruppe

Dass das klassische Printmailing seine Wirkung nicht verfehlt, zeigt die aktuelle CMC Dialogpost-Studie in Zusammenarbeit mit der Deutschen Post. Diese kommt zu dem Schluss, dass sich mit Druckerzeugnissen eine Conversion Rate von knapp 5 % erzielen lässt. Außerdem geben Kunden, die aufgrund von einem Printmailing einen Onlineshop aufsuchen, im Schnitt 8 % mehr Geld aus.

Und während Werbe-E-Mails nach spätestens 48 Stunden gar nicht mehr beachtet werden, können Druckerzeugnisse noch Wochen nach der Zustellung für Aufmerksamkeit sorgen. Es gibt also genug Gründe, die für gedruckte Werbemittel sprechen. Im Folgenden ein paar Tipps, die Sie dabei beachten sollten.

1. Klare Zielsetzung

Jede solide Planung basiert auf einer möglichst präzisen Zielsetzung, die Sie während des gesamten Prozesses nicht aus den Augen verlieren sollten. Beachten Sie, dass ein Printmailing immer Teil Ihrer Gesamtstrategie sein sollte. Möchten Sie beispielsweise Neukunden hinzugewinnen? Oder eine bestehende Online-Kampagne unterstützen und dabei den Fokus auf die Aktivierung Ihrer Bestandskunden legen? Sie sollten stets einen roten Faden haben, der Orientierung bietet und Sie zum Ziel führt.

2. Integration in eine Cross-Channel-Kampagne

Haben Sie eine konkrete Zielsetzung für Ihre Kampagne definiert, können Sie sich Gedanken über die Umsetzung machen. Dabei ist es empfehlenswert, ihr Printmailing in eine Cross-Channel-Kampagne zu integrieren. Während der Offline-Kanal wie bereits erläutert viele Vorteile bietet, ist eine Kombination mit digitalen Marketingmaßnahmen sinnvoll. Beispielsweise können Sie im Mailing mittel QR-Code oder Shortlink auf eine Landingpage weiterleiten. Oder Sie fassen die angeschriebenen Kontakte mittels Social Media Remarketing nach.

3. Schaffen Sie ein besonderes Erlebnis

Printmailings bieten Ihnen eine besondere Art der Ansprache. Wenn Sie Ihre Printmaterialien entsprechend graphisch und haptisch gestalten, schaffen Sie für Ihre Zielgruppe ein besonderes Erlebnis. Denken Sie dabei nicht nur an das Mailing selbst, sondern auch an die Verpackung. Durch ein ansprechendes und außergewöhnliches Design können Sie bereits hier Aufmerksamkeit erzeugen. Ein hochwertiges Printmailing weckt zudem ein Gefühl der Exklusivität und Wertschätzung bei Ihrer Zielgruppe.

4. Sprechen Sie die richtige Zielgruppe an

Ein top gestaltetes Printmailing führt nur dann zum gewünschten Erfolg, wenn Sie auch die richtige Zielgruppe ansprechen. Die Auswahl der korrekten B2B-Adressen ist daher essenziell. Durch ausgewählte Mailinglisten und Premium Leads reduzieren Sie die Streuverluste auf ein Minimum. Dabei kann Sie ein hochwertiger Anbieter von Fimenadressen wie beadress.de unterstützen. Durch detaillierte Auswahlkriterien können Sie Ihre Zielgruppe exakt bestimmen. Dadurch treffen Ihre Printprodukte die passenden Empfänger und können Ihre volle Wirkung entfalten.

5. Den richtigen Zeitpunkt finden

Legen Sie mit Bedacht fest, wann Ihre Kunden ein Printmailing von Ihnen erhalten. Ziel ist es, den Interessenten zum bestmöglichen Zeitpunkt innerhalb der Customer Journey abzuholen, um so den maximalen Erfolg der Kampagne herauszuholen. Das kann zum Beispiel zeitlich abgestimmt auf ein bestimmtes Event sein oder ein Reminder-Mailing nach einem Warenkorbabbruch.

Mit der richtigen Strategie und ansprechenden Printmailings wecken Sie Aufmerksamkeit und steigern Ihre Conversion-Rate. Wichtig ist, dass Sie die Zielgruppe für Ihre Mailings richtig selektieren. Nur dann trifft Ihre Printkampagne ins Schwarze!

Inhaltsverzeichnis

Autor Michael Färbinger

Senior Key Account Manager

Michael Färbinger unterstützt und berät Sie in Ihren Vertriebs-, Dialog- und Marketingkampagnen mit präzisen B2B-Zielgruppenselektionen, Markt- und Datenbankanalysen. Gerne berät er Sie auch zu unseren Integrationslösungen in unterschiedlichen CRM-Systemen.